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Ein Solarmodul besteht aus vielen einzelnen Zellen, zwischen denen schmale Streifen frei bleiben. Bei einem normalen Modul schimmert dort die weiße oder transparente Rückseite durch, das Modul zeigt ein feines helles Raster. Ein Full-Black-Modul hat an diesen Stellen eine schwarze Rückseite und zusätzlich einen schwarz eloxierten Rahmen. Das Ergebnis ist eine durchgehend dunkle Fläche, die sich auf anthrazitfarbenen oder dunklen Ziegeln fast unsichtbar macht.
Oft begegnet dir auch die Bezeichnung Black. Das ist nicht dasselbe: Bei einem Black-Modul ist nur der Rahmen schwarz, die Zwischenräume bleiben hell. Aus der Nähe fällt der Unterschied kaum auf, von der Straße aus schon. Full Black wählen deshalb vor allem Hausbesitzer, deren Dach gut sichtbar ist oder die Wert auf eine ruhige Architektur legen.
Technisch nehmen sich beide Varianten nichts. Die Zellen sind dieselben, die Nennleistung ist dieselbe, die Garantie ebenso. Du kaufst also Optik, keine Leistung, und bezahlst dafür in der Regel einen kleinen Aufpreis. Alles, was für die Auswahl eines Moduls sonst zählt, Wattzahl, Wirkungsgrad, Bauweise, Garantie, gilt hier genauso und steht an jeder Produktkarte.
Damit die dunkle Optik nicht an den Befestigungspunkten endet, gibt es schwarz eloxierte Klemmen und Schienen in der Unterkonstruktion und Metalldachziegel in Anthrazit. Weitere Module findest du unter Glas-Glas-Module und bifaziale Module. Du bist dir nicht sicher, ob Full Black zu deinem Dach passt? Schreib uns ein Foto, wir sagen dir ehrlich, was wir empfehlen würden.