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In dieser Klasse steckt die aktuelle Spitze dessen, was auf dem Standardformat von rund 1,76 mal 1,13 Metern möglich ist. Die Hersteller erreichen die hohe Leistung mit neuen Zelltechniken: Bei Back-Contact-Zellen liegen alle Kontakte auf der Rückseite, die Vorderseite bleibt ohne Leiterbahnen und fängt mehr Licht. TOPCon-Zellen verringern Verluste an der Zelloberfläche. Beides führt zu Wirkungsgraden von 22 bis 24 Prozent, also deutlich mehr Strom aus derselben Fläche.
Das rechnet sich vor allem auf Dächern mit wenig Platz. Für zehn Kilowatt brauchst du mit 480-Watt-Modulen 21 Stück, mit 450-Watt-Modulen 23. Zwei Module weniger sind etwa vier Quadratmeter, die auf einem verwinkelten Dach oft den Unterschied machen. Hast du dagegen reichlich Fläche, ist die stärkste Klasse nicht automatisch die beste Wahl. Dann zählt, was die ganze Anlage kostet, und da kann die Klasse 421 bis 450 Watt vorne liegen.
Neben der Leistung unterscheiden sich die Module in Bauart, Optik und Garantie. Fast alle sind Glas-Glas-Module mit langen Garantiezeiten, viele davon bifazial, einige als Full Black. Die vier Vergleichswerte Leistung, Effizienz, Bauweise und Garantie stehen an jeder Produktkarte, die Datenblätter und Garantiebedingungen am Produkt.
Passende Wechselrichter und Speicher findest du unter Wechselrichter und Speicherpakete, die Befestigung unter Unterkonstruktion und Metalldachziegel. Welche Anlagengröße zu deinem Verbrauch passt, rechnet der Modulrechner. Und wenn du zwischen zwei Modulen schwankst, schreib uns, wir sagen dir, worauf es bei deinem Dach ankommt.